Metallisches Silizium und industrielles Silizium
Metallisches Silizium und Industriesilizium sind im Wesentlichen das gleiche Material, es gibt jedoch manchmal geringfügige Unterschiede in der Benennung und Klassifizierung.
Beschreibung
Metallisches Silizium und Industriesilizium sind im Wesentlichen das gleiche Material, es gibt jedoch manchmal geringfügige Unterschiede in der Benennung und Klassifizierung.
1. Benennung und Klassifizierung
Metallisches Silizium: Metallisches Silizium ist ein Handelsname, der Mitte der {0}}er Jahre auftauchte und manchmal auch als kristallines Silizium bezeichnet wird. Die Benennung und Klassifizierung erfolgt hauptsächlich nach der Verwendung und dem Siliziumgehalt. Obwohl es manchmal als Industriesilizium bezeichnet wird, wird es häufiger als Zusatzstoff für Nichteisenlegierungen verwendet.
Industriesilizium: Industriesilizium, auch bekannt als quasimetallisches Silizium, ist ebenfalls ein Handelsname, der Mitte der {1}}er Jahre auftauchte. Seine Klassifizierung basiert hauptsächlich auf Faktoren wie Siliziumgehalt, Verunreinigungsgehalt und Partikelgröße. Gemäß dem nationalen Standard (GB/T 2881-2014) wird Industriesilizium in 5530#, 4410#, 4210#, 3303#, 2202# und andere Spezifikationen unterteilt, basierend auf dem Siliziumgehalt und dem Gehalt der drei Hauptbestandteile Verunreinigungen Eisen, Aluminium und Kalzium.
2. Zusammensetzung und Reinheit
Der Hauptbestandteil beider ist Silizium mit einem Gehalt von etwa 98 % (in den letzten Jahren wird auch 99,99 % Si-Gehalt berücksichtigt), die restlichen Verunreinigungen sind Eisen, Aluminium, Kalzium usw.
Die Reinheitsanforderungen an Industriesilizium sind in der Regel höher, da es hauptsächlich in der Halbleiter- und Elektronikindustrie mit hohen Reinheitsanforderungen eingesetzt wird.
3. Verwendungsmöglichkeiten
Industriesilizium wird hauptsächlich in der Halbleiter- und Elektronikindustrie verwendet, beispielsweise bei der Herstellung elektronischer Komponenten, hochreinem Glas, Solarmodulen und Halbleitermaterialien. Insbesondere mit der prosperierenden Entwicklung der Halbleiterindustrie wächst auch die Marktnachfrage nach Industriesilizium.
Obwohl metallisches Silizium auch eine hohe Siliziumreinheit aufweist, sind seine Reinheitsanforderungen relativ gering und eine Reinheit von etwa 96 % kann die meisten Anwendungsanforderungen erfüllen. Es wird hauptsächlich zum Schmelzen und Synthetisieren anderer Siliziumverbindungen verwendet und ist in der Stahl-, Guss-, Aluminium- und anderen Industrie weit verbreitet. Darüber hinaus können damit auch Photovoltaikzellen, Oberlichter und feuerfeste Materialien hergestellt werden.
4. Produktionsmethode
Industrielles Silizium wird hauptsächlich durch Reinigen und Schmelzen von Quarzsand gewonnen. Zu den gängigen Reinigungsmethoden gehören künstliches Schmelzen und Chlorieren. Durch diese Methoden kann eine Reinheit von bis zu 99,99 % erreicht werden, weshalb es in der Elektronik- und Halbleiterindustrie weit verbreitet ist.
Metallisches Silizium wird durch Schmelzsynthese gewonnen. Zu den gängigen Schmelzmethoden gehören die Kohlenstoff-Thermo-Methode und die Silan-Reduktionsmethode. Es enthält Siliziumverunreinigungen geringer Reinheit und kann nicht in der Halbleiter- und Elektronikindustrie verwendet werden, ist aber ein wichtiger Rohstoff für die Synthese anderer reiner Siliziumverbindungen.
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